Der Countdown läuft…

3 Tage.

Heute zu meiner Oma gegangen und abends bei der anderen Oma Knödel gegessen.

Montag shoppen in Düsseldorf.

Dienstag meine Freunde verabschieden.

Und dann Mittwoch gegen halb 10 den Flug nach München nehmen.

Inzwischen habe ich natürlich eine Familie. Mit meiner Gastmutter habe ich bisher einmal telefoniert und zwei weitere Male habe ich mit meiner Gastschwester über Skype mit Video telefoniert. Meine Gastschwester ist fast genauso alt wie ich. Sie ist ein halbes Jahr jünger aber wir werden aller Wahrscheinlichkeit in denselben Jahrgang gehen. Mein Zielort ist Michigan und damit einer der nördlichsten Staaten der USA. Ich werde in einem kleinen Dorf im unteren Michigan leben, welches ganz nah am großen Lake Michigan liegt. Meine ganze Familie scheint wirklich super nett zu sein und ich freue mich wirklich ihnen in 6 Tagen endlich zu begegnen. Aber das alles kann die Panik vor dem nahenden Aufbruch nicht schmälern. Es ist nicht leicht, wie schnell die vergangenen Wochen vergangen sind und es ist noch wesentlich schwieriger die kurze Zeit zu sehen und sich daran zu erinnern was man noch alles zu erledigen hat.

Ich möchte mich nicht verabschieden. Ich hab es mehrfach getan und muss sagen: der letzte Schultag, die Abschiedsfeier; egal wen ich zum letzten Mal vor meiner Abreise gesehen habe, es war nie einfach sich aus der letzten Umarmung zu lösen. Und das obwohl ich fast alle in knapp 10 Monaten wiedersehen werde. Aber wer weiß wie sehr wir uns in diesen Monaten verändern. Und manchmal, wenn ich mich mit meinen Freunden unterhalte klingt es so als käme ich gar nicht wieder. Bei dem Gedanken daran, dass ich das Verabschieden noch öfters vor mir habe dreht sich mir echt der Magen um.

 

Der 13. August ist mein Ablugdatum. Dann kommen 3 Tage New York City und dann am 16. morgens früh der Weiterflug nach Chicago und von da aus nach Muskegon. Ich bin wirklich ungeheuer froh, dass ich nicht alleine in Chicago umsteigen muss, denn ein anderes Mädchen aus meiner New York Gruppe, Timea, ist die Gastschülerin von Hailey’s (Hailey ist der Name meiner Gastschwester) bester Freundin. Es ist wirklich schön nicht alleine im Flugzeug sitzen zu müssen.

 

Ich habe ehrlich gesagt keine Angst vor den USA. Ich freue mich wirklich meine Gastfamilie endlich real vor mir stehen zu haben und ich denke, dass ich mit der Sprache gut klarkommen werde. Auch die Tage in New York werden super, denn ich fliege gemeinsam mit zwei anderen, die ich schon vom Vorbereitungswochenende kenne und natürlich mit Timea, der ich zwar noch nie begegnet bin, mit der ich aber seit ein paar Wochen in Kontakt stehe.

Noch 3 Tage. Noch viele Verabschiedungen. Und dann lerne ich eine unglaubliche Menge an neuen Menschen kennen. Einmal im Flugzeug wird dieses Jahr sicher super! Aber bis dahin muss ich noch ganze 3 Tage aushalten- 3 Tage voller Stress; mit unglaublichen Erwartungen im Bauch.

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