Das eine Jahr

Ein bisschen Zeit hab ich zwar noch aber die nächste Zeit der Vorbereitung und die vergangenen kann ich nicht einfach auslassen. In vier bis acht Wochen fliege ich und dann verbringe ich ein Jahr in den USA.

 

Etwa vor zwei Jahren fand in meiner Schule ein Informationsnachmittag über das Thema „Auslandsjahr“ statt. Geladen waren vier Organisationen, die alle etwas zu ihren Programmen erzählten. YFU, AFS, Rotary und AYUSA. Nachdem ich mich über alle Angebote informiert hatte, entschied ich mich für die zuletzt aufgeführte Organisation.

 

Ich weiß nicht, wann ich mich entschied ein Jahr in den Vereinigten Staaten zu verbringen. Es war auf jeden Fall vor dieser Veranstaltung.

 

Ein paar Monate später hab ich eine Kurzbewerbung bei AYUSA eingereicht und bekam wiederum einige Wochen später die Absage. Zu dem Reisetermin, den ich angegeben hatte (Sommer 2013) wäre ich (gerade noch so) erst 14 gewesen. Das Visum, das ich für den Auslandsaufenthalt brauche ist aber erst ab 15. Das Gastland zu wechseln oder auf eine Privatschule zu gehen kam für mich aber einfach nicht infrage. Also entschied ich mich noch ein Jahr zu warten, meinen bisherigen Jahrgang zu verlassen und mein Abitur ein Jahr nach meinen Freunden zu machen.

 

Dazu eine kleine Randinfo:

Es ist möglich die zehnte Klasse (EF) im Ausland zu verbringen und nachdem man wieder in Deutschland ist, in den gleichen Jahrgang  zu gehen, in dem man auch vorher war. Aber auch nur mit den entsprechenden Noten.

Geht man in der elften Klasse (Q1) muss man diese nach der Rückkehr wiederholen, damit denug Kurse zusammenkommen um zum Abitur zugelassen zu werden. Man setzt also ein Jahr komplett aus.

 

Die erste Möglichkeit fiel für mich nun mal weg. Und ich verbrachte ein Jahr damit, von meinem Auslandsjahr zu träumen und auf die nächste Phase zu warten.

 

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